Der Gesamtelternbeirat Herrenberger Schulen begrüßt Sie herzlich.

wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Sommerferien.

SchulRadler: Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Markwegschulen (Vogt-Hess, Jerg-Ratgeb, Andreae) können im September 2017 am SchulRadler-Projekt teilnehmen. Infos hierzu finden sie hier.
Den Fahrplan mit Strecken und Abfahrtszeiten finden Sie hier.

 

Bildungssystem, Rolle der Eltern, Wie funktioniert die Schule - eine Veranstaltung für Flüchtlingseltern mit schulpflichtigen Kindern am 6. und 7. Juli 2017:
Erfolgreich in der Schule – wie können Eltern unterstützen?
Zu Hause in Herrenberg: Tipps für Eltern von Schulkindern
Bildung und Schule sind Themen, die Eltern schon immer beschäftigt haben, insbesondere wenn Familien aus einem anderen Land kommen und das hiesige Schulsystem nicht kennen. Die vom städtischen Amt für Familie, Bildung und Soziales und dem Gesamtelternbeirat organisierte Informationsveranstaltung wurde sehr gut angenommen. Insgesamt 19 interessierte Mütter aus Griechenland, Rumänien, Syrien, Iran, Sri Lanka, Indien, Japan Slowenien, Nigeria, Ungarn, USA, aber auch zwei aus Deutschland wollten wissen, wie Schule funktioniert.
Veronika Gerlach und Stefan Brenner vom Gesamtelternbeirat der Herrenberger Schulen stellten verschiedene Themenbereiche vor: Angefangen von der Schulmaterialliste, sicheren Schulwegen, über Notensystem und Zeugnisse, bis hin zur Kontaktaufnahme mit den Lehrenden sowie der Darstellung der verschiedenen Schularten in Baden-Württemberg reichte bei der Veranstaltung am 6. und 7. Juli das Spektrum. Auch die Teilnahme am Religions- oder Sportunterricht sowie den Sinn der Schulexkursionen erklärten die beiden schulerfahrenen Eltern. Darüber hinaus betonten sie, dass zwischen Eltern und Lehrer eine Erziehungspartnerschaft besteht. Diese beruhe auf dem gemeinsamen Ziel, die Kinder für die Schule möglichst stark zu machen.
Insgesamt stellte sich heraus, dass es bei manchen Dingen gar nicht so viele Unterschiede gibt: Die syrischen Kinder müssen sich beispielsweise genauso früh auf den Schulweg machen wie die deutschen. Oder: Auf der ganzen Welt kümmern sich anscheinend hauptsächlich die Mütter um die schulische Bildung ihrer Kinder. Als ganz anders stellte sich jedoch das Notensystem dar. Im Gegensatz zu Deutschland ist in allen anderen erwähnten Ländern eine Eins die schlechteste Note. So müssen Eltern umdenken, damit sie sich vor einer Eins nicht erschrecken und für ihr Kind keinesfalls eine Fünf anstreben.
Auf die Frage mancher Mütter inwieweit sie sich bei der Bewältigung von Hausaufgaben einbringen sollten, waren sich Gerlach und Brenner einig, dass es hierfür kein Patentrezept gebe. Sie empfahlen: Am besten man tausche sich darüber mit der zuständigen Lehrkraft aus. Denn dies werde nicht überall gleich gehandhabt. Es gelte dabei zu klären, ob es sich um grundsätzliche Verständnisschwierigkeiten handelt, oder das Kind mit einer kleinen elterlichen Anregung zur selbständigen Weiterarbeit befähigt werden kann. Wichtig sei außerdem, im Austausch mit anderen Eltern in der gleichen Klasse zu stehen. Vor allem bei Krankheit können sich die Kinder gegenseitig mit dem aufgegebenen Lernstoff versorgen.
Dass der Austausch unter den Eltern auch mit sprachlichen Schwierigkeiten gut funktionieren kann, zeigte sich bereits während der Veranstaltung. Die Mütter gaben sich gegenseitig kleine hilfreiche Tipps und fragten auch gegenseitig nach. So diente die Veranstaltung nicht nur der Weitergabe der schulbezogenen Informationen, sondern war auch eine weitere Möglichkeit für Eltern, sich zu vernetzen und gegenseitig stark zu machen.
Am Schluss fragte die städtische Integrationsbeauftragte Meliha Geiger, ob die Eltern an weiteren solchen Veranstaltungen interessiert wären. Die einstimmige Antwort lautete – ja!

 

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